Aktualisiert: 27. Apr.

Der leckere Frühjahrsputz für Darm und Seele


Kitchari ist ein echter Klassiker der ayurvedischen Küche und wenn du ein paar Gewürze Zuhause hast,

auch sehr leicht zubereitet. Das Gericht ist aufgrund seiner Zutaten leicht bekömmlich und entlastet

deshalb den Stoffwechsel. Gleichzeitig versorgt es dich trotzdem mit herrlichen Geschmackserlebnissen.

Das beste Gericht für eine kurze Detox-Phase im Frühjahr oder als Entlastung für deine Verdauung zwischendurch. Kitchari unterstützt den Körper sich zu reinigen, zu regenerieren und zu stärken.


Kitchari mit Koriander und Cashew-Topping
Ein Kitchari ist ein echtes Geschmackserlebnis. Verschiedene Gemüsesorten und Toppings schenken Abwechslung.

Kurkuma wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Leber bei der Entgiftung. Kreuzkümmel, Fenchel, und Ingwer haben wärmende Eigenschaften und wirken sich positiv auf die Verdaulichkeit von Hülsenfrüchten aus. Durch die Bekömmlichkeit des Gerichts, wird das Verdauungsfeuer (Agni) gestärkt und du erhältst neue Lebensenergie (Prana). Kitchari kannst du zu jeder Jahreszeit essen, aber besonders geeignet ist der Frühling, um bewusst Altes loslassen und deinen Körper und Geist zu reinigen. Du kannst für einen Detox ein Kitchari-Wochenende oder Tag einlegen. Dann besteht deine Ernährung nur aus Kitchari. Variiere mit Toppings oder probiere es auch süß, z.B. mit Birne und Walnüssen, aus. Enjoy!


Noch mehr Inspiration zum Thema Mindful Eating und erhältst du beim Bach to Life Retreat – Frühlingserwachen vom 25.04. - 09.05.2022. Wie im vergangenem Jahr werden zahlreiche Speakerinnen und die Bachblüten-Expertin Katja Heß spannende Impulse liefern – für mehr Balance und Lebenskraft im Alltag. Ich freue mich, dass ich mit diesem Rezept Teil des Bach to Life Retreats bin. Alle Informationen und die Anmeldung zum kostenlosen Retreat findest du unter: www.wunderweib.de/retreat. [Anzeige]


Deine Caro


Fenchel-, Koriander-, Kreuzkümmelsamen und Kurkuma
Viele duftende Gewürze gehören in ein Kitchari.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Tasse Basmatireis

  • 1 Tasse Mungbohnen (Dal)

  • optional 1 kleine Tasse Quinoa

  • je 1 Zucchini, Möhre, Fenchel (es können auch andere Gemüsesorten der Saison oder z.B. Süßkartoffel oder Brokkoli verwendet werden)

  • 1 EL Ghee oder Kokosöl (Ghee ist geklärte Butter und findet man z.B. im Bioladen)

  • je 1/2 TL Koriander-,Fenchel- und Kreuzkümmelsamen, gemörsert

  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma

  • 1 TL frisch gehackten Ingwer

  • optional noch etwas Garam Masala oder Currypulver

  • (Stein-)Salz

  • Zitronen- oder Limettensaft

  • nach Belieben: frische Kräuter, wie Koriander oder geröstete Nüsse, wie z.B. Cashews als Topping



Zubereitung

  1. Mungbohnen gründlich waschen und mit dem Quinoa vermischen. Das Gemüse klein schneiden.

  2. Ghee/Kokosöl in einem Topf erhitzen und die gemörserten und gemahlenen Gewürze kurz darin anrösten, Ingwer hinzufügen. Dann die Reis-Bohnen-Quinoa-Mischung dazugeben und kurz mit anrösten. Gieße ca. 6 Tassen Wasser dazu. Alles zum Köcheln bringen und dann ca. 20 Minuten zugedeckt bei niedriger Hitze köcheln lassen. Nicht umrühren.

  3. Füge nach 20 Minuten das kleingeschnittene Gemüse hinzu und lass es max. 20 Minuten bei geringer Stufe weitergaren.

  4. Schmecke das Kitchari zum Schluss mit Salz, optional noch etwas Garam Masala oder Curry und Zitronen- oder Limettensaft ab.

  5. Richte es schön an und füge noch Toppings deiner Wahl hinzu.

  6. Genießen! :)


Bach to Life Retreat vom 25.04. - 09.05.2022

Das Bach to Life Retreat ist ein ganz besonderes Online-Retreat von Bach RESCURA® und der Original Bach®-Blüten in Kooperation mit wunderweib.de. Im Fokus des diesjährigen Retreats stehen die Themen „Healthy Sleep“ und „Mindful Eating“ – erfahre während der zwei Wochen unter anderem Wertvolles rund um erholsamen (Schönheits-) Schlaf und wie die Bachblütentherapie mit der Lehre des Ayurveda harmoniert. Alle Informationen und die Anmeldung zum kostenlosen Retreat gibt es unter: www.wunderweib.de/retreat.

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Aktualisiert: 27. Apr.

Warum ich bald wieder fasten werde


Bald beginnt wieder die traditionelle Fastenzeit. Von Aschermittwoch bis Karfreitag verzichten Christinnen und Christen auf bestimmte Speisen, vor allem Fleisch. Wobei die christliche Kirche aber nicht nur rein körperlich fastet, sondern ganzheitlich unter Einbeziehung von Körper, Geist und Seele. Fasten ist also kein Trend der Neuzeit, sondern ein Ritual vieler Religionen zur Reinigung der Seele, Abwehr des Bösen, Streben nach Konzentration, Erleuchtung oder Erlösung. Letztendlich geht es darum sich (wieder) auf das Wesentliche zu besinnen.


Und das wieder Eins werden und sich mit dem eigenen Körper (wieder)verbinden, zählen für mich zu den wichtigsten Effekten des Fastens. Ich freu mich so sehr darauf meinen Körper und Geist wieder mehr Energie, Klarheit und Leichtigkeit zu schenken. Ich erinnere mich immer wieder gern daran, wie gut mein Körpergefühl nach dem Fasten ist. Wie ich voller Energie und Klarheit bin, obwohl ich mich doch eigentlich im Defizit befinde. Und wie ich mich fühlbar leichter durchs Leben bewege.


Doch was passiert eigentlich beim Fasten?


In der Entwicklungsgeschichte des Menschen gab es immer wieder Hungerphasen, sodass unser Organismus gelernt hat, eine Zeitlang ohne Nahrung auszukommen. Er hat Strategien entwickelt, Reserven anzulegen, die er in Mangelzeiten nutzen kann (Lützner, 2008, S. 14f.) Ständiges Essen entspricht also nicht unserer Natur. Wir sind sehr gut auf Notzeiten eingestellt. Denken wir nur an unsere Vorfahren in der Steinzeit - Supermarkt und Kühlschrank gab's da nicht.


Oft wird Fasten mit Hungerleiden und schlechter Laune gleichgesetzt, doch tatsächlich passiert hier in der Regel genau das Gegenteil. Das anfängliche Hungergefühl stellt sich ein und wird sogar oft durch das sogenannte "Fasten-High" ersetzt. Ab Tag 3-4 fühlte mich so energievoll, fokussiert und ausgeglichen, wie schon lange nicht mehr. Außerdem sprudelte ich vor neuen Ideen und meine Schlafqualität verbesserte sich.


Ein temporärer Verzicht auf Nahrung macht also ganz viel mit uns. Unter anderem erfolgt beim Fasten eine Stoffwechselumschaltung. Der Organismus schaltet auf eine "innere Ernährung" - den Fastenstoffwechsel - um. Schrittweise wird Energie statt aus Zucker aus Fett gewonnen. In dieser Zeit arbeitet die Leber auf Hochtouren und nutzt so ziemlich alles im Körper, was sie verwertet kann - zum Beispiel krankhafte Ablagerungen, Fremdstoffe und andere Toxine, die sich mit der Zeit im Körper in Form von Eiweißen angesammelt haben. Ist das aufgebraucht, greift der Organismus schließlich auf Fette zurück und scheidet in diesem Prozess auch Säuren und weitere Giftstoffe über Haut, Niere und Lunge aus. Auch wenn der Körper im Hintergrund fleißig arbeitet, ist er nicht im Stresszustand, sondern in Entspannung und das Glückshormon Serotonin wird ausgeschüttet.


Vorteile durch Fasten

Fasten bewirkt viele Verbesserungen auf körperlicher, psychischer und geistiger Ebene:

  • Entgiftung - gebundene Giftstoffe im Eiweiß und Fettgewebe werden gelöst, abtransportiert und ausgeschieden

  • Verbesserung der Durchblutung

  • Verbesserung der Darmfunktion

  • Reinigung und Regulation der Stoffwechselorgane

  • Verbesserung und Stärkung des Immunsystems durch ein Recyclingprozess der weißen Blutkörperchen

  • Anti-Aging-Effekt - Verbesserung des Hautbildes

  • Stressreduktion -Adrenalin- und Cortisolausschüttung wird reduziert

  • Schärfung der Sinnesorgane - riechen und schmecken wird intensiviert

  • Förderung von Konzentration & Klarheit

  • Ausscheidung von Wassereinlagerung

  • Gewichtsreduktion (wenn auch nicht vorrangig angestrebt)

  • (Wieder)Verbindung mit dem Körper

  • positives Körpergefühl

  • Basis für einen achtsameren und gesündere Lebensweise

Diese Effekte halten, je nach Lebensweise, ca. 3 Monate, teilweise sogar bis zu einem Jahr an.


Ich persönlich merke für mich selbst, dass es wieder Zeit für einen Neustart ist. Auch, weil der Frühling steht vor der Tür und alle Zeichen auf Wachstum und Neubeginn gesetzt sind. Wie die Natur sich jedes Jahr erneuert, ist es auch für uns die beste Zeit, um Altes loszulassen und den Platz für Neues zu schaffen.


Starte auch du deine Fastenzeit! #detox


Ich freue mich, dass ich nun eine Fastengruppe online begleiten darf. Die Fastenreise startet am 5. März 2022 und endet offiziell mit dem traditionellen Fastenbrechen, nach 7 Tagen, am 12. März 2022. Ich begleite dich insgesamt 10 Tage. Während dieser Zeit treffen wir uns zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamer Yogapraxis und Entspannung.


Was dich erwartet:

💚 Einführung in das Heilfasten nach Buchinger und gemeinsamer Fastenstart

📒 Fasten-Guide & Workbook

📱 Tägliche Impulse und Tipps in der Chat-Gruppe

🧘 Live Online-Yoga & Entspannung

🎁 und vieles mehr!


Wähle zwischen Basic oder Premium-Paket mit einem exklusiven Fastenpaket, Yogavideos und Meditationen. Weitere Informationen zum Fasten-Programm findest du hier.


Hast du schon mal gefastet? Welche Erfahrungen hast du gemacht?


Wichtiger Hinweis: Nur gesunde Mensch dürfen eigenständig fasten. Personen mit schweren Herz- und Nierenerkrankungen, Gicht oder Gallenleiden, Krebserkrankungen sowie Schwangere und Stillende dürfen nicht fasten. Generell nicht fasten dürfen Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Personen, die unter Essstörungen und Depressionen, chronischen Krankheiten leiden, bei regelmäßiger Einnahme von Tabletten. Falls du dir unsicher sein solltest, konsultiere bitte deine:n Ärztin/Arzt.



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Aktualisiert: 27. Apr.

Ich liebe Bananenbrot! Besonders, wenn es noch ganz frisch und ein bisschen klinschig ist. Das Brot ist super als Frühstück, als Energielieferant zwischendurch oder wenn du Heißhunger auf etwas Süßes hast. Und dabei ist es noch wunderbar einfach. Am besten nimmst du die Bananen, die richtig schön reif sind. Auch, wenn die Schale schon ganz dunkel ist, nicht wegschmeißen. Das Innere ist voll mit wertvollen Mineralien, wie Kalium und Magnesium! Also probier es aus, es geht super schnell, #easypeasy eben.


  1. Drei Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Magst du es stückig, dann mach es nicht komplett zu Mus.

  2. Datteln zusammen mit Pflanzenmilch in ein hohes Gefäß geben. Mit einem Pürierstab so lange mixen, bis eine gleichmäßige Paste entstanden ist. Das flüssige Kokosöl zusammen mit dem Vanille-Extrakt unterheben.

  3. Alles unter die Mehlmischung rühren bis eine glatte Masse entsteht.

  4. Die Kastenform fetten und mehlen oder mit Backpapier auslegen. Den Teig hineingeben und glatt streichen. Die letzte Banane schälen, längs halbieren und mit weiteren Nüssen in den Teig geben.

  5. Bei 180 Grad ca. 45 Minuten goldbraun backen. Vor dem Herausnehmen mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen. Und dann am besten noch warm genießen!

#rezept #bananabread #easypeasy #joyfood #yummy #bananenbrot

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